Der Firmweg ab 18 bietet eine wertvolle Chance, auch mit den Eltern der Firmanden und Firmandinnen ein Stück Weg zu gehen. Zwei Praxisbeispiele geben Einblick in diesen neuen Ansatz der Erwachsenenbildung.

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Ein erster Ansatz

Viele Firmverantwortliche machen die Erfahrung, dass Firmandinnen und Firmanden zu Hause über ihren Firmweg erzählen. Die Themen auf dem Firmweg rund um Glauben oder Ethik, Lebensgestaltung oder Kirche werden zu Gesprächsthemen am Tisch. Väter und Mütter sind als Gesprächspartner:innen herausgefordert. Diese Erfahrung hat die Firmwegleitung Flawil-Niederglatt gemacht und in der Mitte des Firmwegs einen Gesprächsabend für Eltern angeboten. Das Interesse der Väter und Mütter war überraschend gross. Der Abend wurde als Bestärkung und Ermutigung erfahren. Lesen Sie mehr dazu im folgenden Bericht.

Download: Erster Elternabend auf dem Firmweg Flawil-Niederglatt


Zweiter Ansatz

Sowohl Eltern als auch Firmanden und Firmandinnen befinden sich lebensgeschichtlich in einer Umbruchphase. Aus den Jugendlichen werden junge Erwachsene, die immer selbstständiger ihr Leben gestalten und flügge werden. Für die Mütter und Väter ergeben sich neue Fragestellungen:  Wie verändert sich die Rolle der Eltern in diesem Prozess? Was sind Herausforderungen? Wie können sich die beiden Generationen auf einer Erwachsenenebene begegnen? Was stärkt uns in dieser Umbruchphase?

Es gibt zwar eine Fülle von Angeboten für Eltern im Kleinkind-und Primarschulalter, einige Angebote für Eltern mit Kindern in der Pubertät, aber wenige Möglichkeiten, um in dieser Familienphase Unterstützung und Begleitung zu erfahren. Der Elternabend im Rahmen des Infoabends zur Firmung in der Pfarrei Wil nimmt diese Fragen auf und bieten Müttern und Vätern Raum für Anregungen und Austausch. Der folgende Bericht gibt Einblick in die praktische Umsetzung dieses Elternabends.

Download: Wenn mein Kind flügge wird – Elternanlass im Rahmen des Infoabends zur Firmung in Wil