PrakTipp „Kirche als Gemeinschaft, Dienst am Nächsten“
PrakTipp „Kirche als Gemeinschaft, Dienst am Nächsten“
Dieser Ablauf kann als Gruppenabend oder auch innerhalb eines Weekends durchgeführt werden.
Zeit | Was | Material |
| Info vorab an Firmanden Jede:r bringt etwas zu Essen mit für das Buffet, es kann salzig oder süss sein. Allenfalls sollen Firmanden mitteilen, was sie bringen. Es funktioniert aber auch, wenn das nicht abgesprochen ist.
Einrichten des Raumes – Beamer einrichten – Stuhlkreis mit Mitte – Gläser, Teller, Besteck, Servietten herrichten – Getränke bereit stellen |
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30’ | Zum Einstieg
Diese Karikatur wird ausgedruckt auf den Tischen verteilt oder via Beamer projeziert. – Input vor dem Essen: Was würdest du zur Antwort geben? – Während dem Essen sollen sich alle dazu austauschen
Teilete Eine Teilete funktioniert so, dass alle etwas mitbringen. So entsteht ein reichhaltiges Buffet und alle können von allem Essen. Dieses Prinzip kann übertragen werden auf die Kirche; sie funktioniert so, dass alle etwas dazu beitragen und sich mit ihren Fähigkeiten und Talenten einbringen.
| Compi, PPP mit Karikatur |
25’ | Grundvollzüge der Kirche In PA Antworten suchen auf die Frage: Was tut Kirche? è Die Ergebnisse auf je einen Post it notieren è Sie werden anschliessend kurz den anderen Gruppen vorgestellt
Vorstellung der vier Grundvollzügen der Kirche
Die Hauptwörter werden am Boden gelegt und kurz erklärt:
Liturgia – Gottesdienst; Gottes Dienst an uns Menschen, gemeinsam feiern und Gottes Wort hören Martyria – Verkündigung; die Frohe Botschaft und das, an was wir glauben, teilen und weitererzählen Diakonia – Dienst am Nächsten; Unterstützung für Notleidende, Menschen am Rande der Gesellschaft, soziale Gerechtigkeit Koinonia – Gemeinschaft; Kirche ist Gemeinschaft und um diese aufzubauen und zu pflegen braucht sie die drei vorangehenden Grundvollzüge
Zuordnung – was tut Kirche? Die von den Firmanden gesammelten Dinge zur Frage was tut Kirche? Sollen nun von den Firmanden zu den Grundvollzügen zugeordnet werden, anschliessend besprechen und allenfalls anpassen.
Heute vertiefen wir die Diakonia – den Dienst am Nächsten und wie Kirche sich hier zeigt und einsetzt.
| Post it, Schreibzeug |
15’ | Inspiration – Vertiefung in Diakonia Es gibt viele verschiedene Dinge, wie Kirche sich für Menschen am Rande der Gesellschaft engagiert. Einige Beispiele habt ihr auf der Firmreise kennengelernt, die vom Weekend werden es in SG noch mitbekommen. è An dieser Stelle können Beispiele aus der Pfarrei/der SE vorgestellt werden. Vielleicht gibt es einen Kirchlichen Sozialdienst vor Ort oder engagierte Personen, die eingeladen werden könnten.
Überleitung mit afrikanischem Sprichwort: Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern. è Auch wir!
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40’ | Einsatz im Dienst am Nächsten Sehr oft kreisen wir uns um uns selbst und sind uns selbst am nächsten. Leben in Gemeinschaft jedoch lebt davon, dass Menschen füreinander da sind, sich unterstützen und weiterhelfen. So, dass es ein Geben und Nehmen ist. Die Kirche hat hier eine Vorbildfunktion für die Gesellschaft, sei es in Form von diakonischen Projekten oder aber auch so, dass Menschen füreinander da sind, sich gegenseitig dienen wo es nötig ist ganz nach dem Vorbild Jesus. Kirche funktioniert nur als Gemeinschaft.
Aufgabe Wie könnte ein Dienst für andere Menschen von uns als Gruppe oder auch durch einzelne aussehen? – Die Ideen müssen umsetzbar sein in einem Zeitraum bis zur Firmung. – Entweder setzt die gesamte Gruppe etwas gemeinsam um oder alle finden einen eigenen Einsatz.
1. Firmanden sollen in Kleingruppen Ideen sammeln 2. Anschliessend im Plenum vorstellen 3. Abstimmung: für was entscheiden wir uns?
è Ziel des Abends: Festlegen wie der Einsatz aussieht und bis wann er abgeschlossen ist. è Organisation: Wer übernimmt was? Wann ist was wo? Muss ein Termin abgemacht werden?
Falls nötig einige Ideen geben – Handy- Computerkurs für Senioren anbieten (Pro Senectute) – Wundertüten zusammenstellen aus Dingen, die jeder aussortiert zu Hause (Kleider, Kinderspielzeugs, Bücher, Deko, etc.) und diese schön verpacken und über Tischlein deck dich im Bazar verschenken. – Im Altersheim anfragen für Spielnachmittag, Spazieren gehen etc. – Umweltputzete machen (Zigarettenstummel sammeln, Bachborte von Abfall befreien)
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10’ | Abschluss Gebet Christus hat keine Hände, nur unsere Hände, um seine Arbeit heute zu tun. Er hat keine Füße, nur unsere Füße, um Menschen auf seinen Weg zu führen. Christus hat keine Lippen, nur unsere Lippen, um Menschen von ihm zu erzählen. Er hat keine Hilfe, nur unsere Hilfe, um Menschen an seine Seite zu bringen.
Anonymus, 14.Jh
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